Projektabschluss auf Rügen – 2018

Wir waren letztes Wochenende vom 21. bis zum 23.09.2018 auf Rügen um unseren Projektabschluss gebührend zu feiern!

Alles fing an mit einem Witz…

Am Tag der KlimaCon hatten wir, wie man vielleicht mitbekommen hat, eine Tombola für die Besucher organisiert und haben dort unter anderem ein Wochenende im Nehlsen-Ferienhaus auf Rügen verlost. Da das Los mit dem Gewinn an dem Tag sehr spät eingereicht wurde, kamen uns schon die wildesten Ideen, was wir damit anfangen könnten, wenn niemand den Hauptgewinn macht. Eine dieser Ideen war eben auch, den Gewinn, wenn er verfällt, als Gruppe selbst zu nutzen. Das meinten wir natürlich nicht ganz Ernst und im Endeffekt durfte sich ja auch eine unserer Besucherinnen über das gewonnene Wochenende freuen. 🙂

Nun kam das Thema in unserem Abschlusstermin aber nochmal auf und unsere Ausbildungsleiterin war der Meinung, dass das bestimmt möglich sei und eine tolle Alternative zum sonst üblichen Abschluss-Cocktailabend darstellen würde.

Es geht also wirklich nach Rügen!

Gesagt, getan! Auf einmal wurde aus dem Witz ein realistischer Plan, den wir anfingen in die Tat umzusetzen. Es wurde die Planung in die Hand genommen und bald hatten wir ein Wochenende ausgewählt an dem es nach Rügen gehen sollte. Ab da liefen die Vorbereitungen auch schon fast auf Hochtouren, wir fingen an über Aktivitäten, Verpflegung und Fahrtmöglichkeiten nachzudenken und diese zu planen.

Nach einigen Wochen ist es dann endlich soweit, am 21. September geht es um 13 Uhr, direkt nach der Arbeit, los nach Rügen! Ursprünglich war geplant zu zwölft auf das Abenteuer zu gehen, am Ende blieben dann aber nur noch neun Leute übrig.

Mit drei Autos ging es also los in Richtung Rügen. Shana, Alex und ich waren gemeinsam im Einkaufsteam und fuhren demnach zusammen, da wir als erstes Ziel einen Supermarkt und nicht das Ferienhaus anpeilten… das sollte sich später noch als ganz tolle Idee erweisen. 😀

Stau, Stau und wieder Stau!

Kompletter Stillstand: Zeit für ein Selfie! Auch wenn da jemand schläft…

Wir hatten es zwar schon vermutet, aber es nervt dann ja trotzdem: Jede Menge Stau auf der Autobahn, sogar so viel, dass uns teilweise gar nicht mehr bewegten und wir das letzte Stück fast nur über Landstraßen gefahren sind. Aber auch Stau kann man sich mit lautem Singen von Klassikern wie Britney Spears, Robbie Williams und Soulja Boy vertreiben, zumindest Shana und ich. Das unterhält dann manchmal auch die anderen Verkehrsteilnehmer. 😉 Der Stau hatte aber auch was gutes, denn wir konnten auf dem Weg eine unserer Niederlassungen in Nord-Ost sehen, welche wir von der Autobahn natürlich nie gesehen hätten. 🙂 Und nach ca. 5-6 Stunden kommen auch wir dann endlich auf Rügen an und schon geht das viel größere Abenteuer los: Einkaufen!

Nehlsen Nord-Ost auf dem Weg entdeckt!

Was zu Anfang einfach erschien, erweist sich als echte Herausforderung

Wir fahren also den geplanten Supermarkt an, nur um festzustellen, dass an dieser Stelle kein Supermarkt existiert. Hätten wir mal bei einem der Supermärkte angehalten, die wir schon gesehen hatten… Perfektes Timing übrigens: Der Tank ist auch gleich leer!
Na toll, nun brauchen wir also auch noch eine Tankstelle. 20 Minuten Fahrt später, denn auf Rügen ist NICHTS nah dran, erreichen wir völlig abgehetzt die Tankstelle, welche umgeben von Supermärkten ist. Sehr gut, denken wir uns, dann kaufen wir doch gleich hier ein! Aaaaaber, natürlich zu früh gefreut, denn es ist mittlerweile kurz nach 20 Uhr und die meisten Läden auf Rügen haben bereits geschlossen. Nun müssen wir uns wirklich was einfallen lassen, denn im Ferienhaus sitzt der Rest der Gruppe und hat Hunger und auch wir werden von Minute zu Minute unerträglicher vom Magenknurren.

Eine Google-Suche später finden wir einen Real, der noch bis 21 Uhr aufhaben soll und nur 10 Minuten entfernt ist… Na dann mal nichts wie los! Auch auf diesem Weg liegt ein Hindernis, in Form einer gesperrten Straße, welches wir mit weiteren 10 Minuten Verzögerung umfahren müssen. Um ca. halb neun, schaffen wir es also in den Markt und müssen uns richtig beeilen, denn für 9 Leute einkaufen ist ja nicht gerade wenig. Eine Minute vor Ladenschluss schaffen wir es dann auch an die Kasse, mit einem Wagen, der sich beinahe biegt von der Last. Aber zugegebenermaßen wird uns das bei der Summe, die wir zahlen müssen, vermutlich vom Personal verziehen. 🙂

Der Einkaufswagen ist ziemlich voll…

Alles ins Auto à la Tetris gestapelt, machen wir uns nun endlich, sichtlich genervt und hungrig, auf den Weg zum Ferienhaus, welches wir dann gegen kurz vor zehn endlich erreicht haben, denn auch das war in mittlerweile völliger Dunkelheit gar nicht so einfach zu finden.

Die Gruppe ist endlich angekommen

Die Gruppe ist endlich wieder vereint! Wir finden den entspannten Rest der Gruppe vor, der bereits die Konsolen angeschlossen und die Getränke gemixt hat. Schon bald sitzen wir endlich zusammen am Tisch und können Abendessen. Danach ist auch alles gleich viel erträglicher und der Spaß kann beginnen! Gesellschaftsspiele, Singstar, Fifa, „Klingeln“… irgendwie ist an diesem Abend alles an „Spielprogramm“ dabei und es wird noch ein echt gelungener Ausklang für den Tag. Auch das Haus (und für manche auch die Umgebung) wird erstmal noch ein bisschen erkundet und es ist wirklich total schön hier, zumindest soweit man das in völliger Dunkelheit so erkennen kann.
Auch dieser Tag muss irgendwann zu Ende gehen, nicht aber der Tatendrang der Gruppe! Doch irgendwann rafft es auch die letzten Personen dahin und so schafft es jeder ins Bett. 🙂

Samstag: Strandolympiade

Am Samstag wird verhältnismäßig früh aufgestanden und die gute Aussicht auf dem Balkon genossen.

Schöne Aussicht vom Balkon!

Es wird ein echt schönes Frühstück vorbereitet und danach setzen Shana und ich uns nochmal zusammen: Wir haben nämlich eine Strandolympiade geplant und vorbereitet!
Der Strand ist auch wirklich nur einen Fußweg von ca. 1 Minute entfernt, deswegen bot sich sowas an. Wir bereiten also die letzten Utensilien vor und dann kann es losgehen!
Luftballons ohne Hände kaputt machen, Wasser mit Schwämmen transportieren, Dreibein- und Schwindelrennen, Tampon-Tauchen… Wir haben echt an alles gedacht! Und es machen auch alle sehr schön mit  und deshalb ist es dann auch umso lustiger gewesen.

Sand von einem Becher in den anderen befördern… gar nicht so leicht, wenn man ihn auf dem Kopf hat!
Der schöne Strand auf Rügen

Der zweite Teil der Strandolympiade findet dann wieder im Haus statt. Hier werden dann nochmal die Grauen Zellen angeregt: Ungewöhnliche Fakten, Werbesprüche, Schätzfragen, Lieder und Kinderserien raten und ein ausgiebiges Quiz über alle Teilnehmer, sorgen auch hier für viel Spaß und jede Menge Diskussionen.

Auf ins Abendprogramm!

Abends geht es dann noch zum Essen ins Peter Pane nach Binz, an die unglaublich schöne Strandpromenade! Wir sind schon ein wenig traurig, dass wir nur so wenig Zeit auf Rügen haben, denn diese schöne Insel hätten sich einige gern noch ausgiebiger angesehen.

Bevor es allerdings zum gemütlichen Essen geht, müssen wir uns alle erstmal mit einer extrem schwierigen Parkplatzsuche befassen. Zeitgleich tritt beim Auto der ‚Jungs‘ noch ein anderes Problem auf: Der Wagen lässt sich nicht schließen! Zum Glück war dann nur die Batterie des Schlüssels leer und alles halb so wild. Festgehalten wurde das ganze lustigerweise von einem öffentlichen Fotoautomaten mit der Unterschrift „Wir haben Spaß in Binz!“. 😉

Wieder im Ferienhaus angekommen, gibt es nochmal ein ähnliches Abendprogramm wie am Freitag, diesmal allerdings mit Mario Kart und Poker.

Diesen Abend ist die Gruppe noch energetischer als am Vorabend, denn trotz des Wissens, dass wir am nächsten Tag früh raus müssen, geht es für alle deutlich später ins Bett als am Vortag. Es wird sogar noch eine Nachtwanderung gemacht und kurze Fragen werden zu langen, philosophischen Gesprächen.

Sonntag: Wir treten die Heimreise an

Tatsächlich fällt es deshalb den meisten am Sonntag schon deutlich schwerer aus dem Bett zu kommen und so wandere ich einige Zeit komplett allein durchs Haus, aber das gibt mir Zeit zu lüften, etwas aufzuräumen und den Tisch zu decken. Nach und nach trudeln dann aber wieder alle zum Frühstück ein. Anschließend werden noch die übrigen Lebensmittel verteilt, die Autos befüllt, ein letztes Gruppenfoto geschossen und dann ging es los in Richtung Heimat.

Ein (sehr motiviertes) Gruppenfoto kurz vor Abfahrt!

Auf der Rückfahrt war auch deutlich weniger Stau als auf der Hinfahrt und wir sind abends endlich wieder in den heimischen Betten zu finden!

 

Es war wirklich eine tolle kleine Reise und wir hatten alle sehr viel Spaß zusammen und sind um einige Insiderwitze reicher. 🙂

Ein ganz großes Danke an Nehlsen für diese tolle Möglichkeit!

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Nathalie - Industriekauffrau

von

Hallo, ich bin Nathalie und ich bin 24 Jahre alt! Nach einem kleinen Umweg über die Universität, die leider gar nichts für mich war, bin ich im August 2016 bei Nehlsen gelandet und mache seitdem die Ausbildung zur Industriekauffrau. Was mir von Anfang an gut gefallen hat, ist der freundliche und familiäre Umgang unter den Kollegen, man wird hier wirklich von jeder Abteilung herzlich ins Team aufgenommen. Die Kollegen sind alle gerne bereit weiterzuhelfen und Dinge, wenn nötig, auch mehr als einmal zu erklären. Außerdem gefällt mir, dass man alle vier Monate in eine andere Abteilung wechselt und so das Unternehmen von vielen verschiedenen Seiten kennenlernt. Wenn ich nicht auf der Arbeit oder in der Schule bin, bin ich die meiste Zeit im Tanzstudio anzutreffen. Dort tanze ich mich dann durch alle Stile, die mein Studio so zu bieten hat! Die übrige Zeit verbringe ich dann gerne mit Freunden, zum Beispiel um ins Kino zu gehen. Das war es dann auch von mir, ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!