Wer sitzt hinterm Gaspedal – die nächste Generation Berufskraftfahrer!

Wer von uns weiß schon wirklich, was macht man als Berufskraftfahrer alles lernt und wissen muss?

Wir, Leonie (Speditionskauffrau) und Anouk (Industriekauffrau), wollten das genauer wissen und haben uns dafür auf eine Fragerunde mit Nicolai Gerdts (Assistenz der Bereichsleitung Logistik) und zwei Berufskraftfahrer Azubis getroffen. Mevan und Justin haben, genauso wie wir, in diesem Jahr ihre Ausbildung begonnen und uns etwas über sich und ihren Beruf erzählt.

Justin Godos
Alter: 18 Jahre
Ausbildungsort:  Karl Nehlsen – Hüttenstraße
Abteilung Momentan: Beladung
Wunschfahrzeug: noch keins
Warum hast du dich für Nehlsen entschieden?
Nehlsen war immer präsent in der Umgebung(durch Werbung, Plakate, etc…)
Schon vorher viel Positives über die Ausbildung gehört

Mevan Barakat
Alter: 20 Jahre
Ausbildungsort: K-Tec
Abteilung momentan: Werkstatt
Wunschfahrzeug: Saugwagen
Warum hast du dich für Nehlsen entschieden?
Hohe Präsenz in Bremen
Coaching Programm hat Interesse geweckt  
Azubi Justin erklärt uns etwas über die Technik seines derzeitigen Fahrzeugs

In unserem Gespräch wurde deutlich, dass zum Erlernen des Berufs viel mehr gehört, als man es sich erstmal vorstellen kann.

Zu unserer Überraschung besteht der Großteil der Ausbildung nicht aus dem Fahren selbst, sondern auch aus theoretischen Inhalten über die richtige Beladung, Rechte und Pflichten eines Berufskraftfahrers und die Technik der großen Maschinen, die Justin und Mevan am Ende ihrer Ausbildung steuern werden. Auch die Teamarbeit wird hier großgeschrieben, denn ohne dass man sich aufeinander verlassen kann und sich gut miteinander versteht, landet kein Abfall am Ende des Tages im Container.

Trotzdem bringen die beiden natürlich auch ein großes Interesse an Autos und viel Spaß am Fahren mit, denn diese Aspekte werden immer Hauptbestandteile des eigentlichen Berufs bleiben. Sowohl Justin, als auch Mevan haben uns erzählt, dass Autos in ihrem Leben bis jetzt immer eine große Rolle gespielt haben und sie total gerne fahren, egal ob als Beifahrer oder ob sie selbst hinterm Lenkrad sitzen.

Übrigens:
Man muss nicht unbedingt 18 sein, um diese Ausbildung zu beginnen. Da der LKW Führerschein erst nach dem ersten Lehrjahr beginnt, hat man in diesem Jahr noch Zeit, den Führerschein der Klasse B zu machen und lernt währenddessen schon spannende Sachen über das Fahren der schweren Wagen.

Durch unser Treffen wurde uns bewusst, wie wenig man über den Beruf des Kraftfahrers eigentlich weiß, man bekommt selten etwas von den komplexen Abläufen und Prozessen mit. So war uns nicht bewusst wie viel hinter diesem Berufsbild steckt und so wurde umso mehr das Interesse geweckt, selbst mal einen Tag im Lkw zu sitzen und die ganzen Abläufe in echt mitzubekommen.

Wir wünschen Mevan und Justin weiterhin noch viel Erfolg während ihrer Ausbildung und viel Spaß, wenn sie im zweiten Lehrjahr auch erstmals hinter’s Steuer dürfen.

Bis bald!

Leonie & Anouk

Du findest den Beruf genauso spannend wie wir? Dann bewirb dich doch direkt bei uns!

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