Klettern statt Berufsschule!

Berufsschule – lernen, Klausuren schreiben, Betriebspräsentationen halten

Das klingt erstmal wenig nach Spaß. Trotzdem sind die zwei Tage in der Woche immer ein netter Ausgleich zum Arbeitsalltag. Gerade wenn man etwas als Klasse zusammen unternimmt.

Nehlsens angehende Industriekaufleute waren vor Kurzem mit der Schule im Kletterzentrum Bremen, um sich als Klasse besser kennenzulernen. Los ging es ganz entspannt um 10 Uhr. Nach einer kurzen Einweisung wurde als Warm-up eine Version von Feuer, Wasser, Blitz gespielt – Sportunterricht-Feeling wie früher. Danach wurden die Gurte angelegt und die Trainer haben gezeigt, wie man sich gegenseitig sichert. Endlich durften wir das erste Mal an die Wand. Geklettert wurde in 3-er Teams. Einer klettert, zwei sichern.

Zum Üben blieben wir erstmal an ca. 7 Meter hohen Wänden. Es wurden verschiedene Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen ausprobiert. Als sich alle einigermaßen fit und sicher gefühlt haben, ging es in die große Halle. 14 Meter hohe Kletterwände und schwere Routen erwarteten uns. Neben der herkömmlichen Sicherung in 3-er Teams gab es dort zwei Sicherungsautomaten.
Man hakt sich ein und falls man fällt oder runter will, entschleunigt der Automat einen und man gleitet wieder zurück zum Boden. Ob einfach oder fortgeschritten, für jeden gab es eine kletterbare Route. Als Klasse hatten wir wirklich viel Spaß und es hat uns auch ein bisschen näher gebracht, da man seinen Klassenkameraden vertrauen musste.

Mit der Berufsschule ging es zum Klettern

Die große Halle hatte es aber auch in sich. Gegen 12 Uhr war der Schnupper-Kurs zu Ende und die meisten hatte auch die Kraft verlassen. Zum Abschluss gab es noch ein kleines Gruppenspiel. Nachdem sich alle wieder umgezogen hatten, verabschiedete uns unsere Lehrerin und entließ uns gegen 12:30 Uhr.

Abschließend lässt sich sagen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat. Ich werde das Klettern auf jeden Fall wiederholen.

Bis dann

Lukas