Ab ins Beet – Nachhaltigkeit im eigenen Garten

Pflanzen im Beet

Freizeit – Davon haben wir wohl alle momentan ein wenig mehr als üblich. Doch was kann man mit der neu gewonnenen Zeit so alles anfangen? Falls Ihr Bock habt, euren Alltag ein wenig Nachhaltiger zu gestalten, hier nun meine Empfehlung: legt euch ein Beet an! Egal ob Obst, Gemüse oder Kräutergarten. Pflanzt das an, was Ihr am liebsten habt. Plastik spart Ihr damit auf alle Fälle ein.

„Wer auf einen grünen Zweig kommen will, muss einen Baum pflanzen.“

Zu aller erst muss eins gesagt werden: Ich habe definitiv keinen grünen Daumen! Besser gesagt hatte ich nie einen, dachte ich zumindest. Zusammen mit meinem Vater baute ich dann ein Hochbeet. Diese Idee entsprang weniger dem Wunsch ein neues Beet zu haben, als vielmehr der freizeitbedingten Langweile. Wir wollten das Beet schön hoch haben,Beet in der Vollansicht damit man bequem im Stehen arbeiten kann. Außerdem schont es den Rücken. Die meisten Hochbeete gehen bis zum Boden und werden mit einer Teichfolie ausgelegt, Anleitungen findet Ihr überall im World Wide Web! Alternativ gibt es fertige Hochbeete auch relativ günstig im Baumarkt zu kaufen. Aufgrund unserer gewünschten Beet Höhe haben wir uns gegen den Standard entschieden und ein Hochbeet gebaut, welches nicht bis zum Boden reicht, dafür aber über eine Fläche von mehr als 2m² verfügt!  Für den Bau habe wir relativ wenig Holz benötigt, den Boden haben wir mit einer wasserdurchlässigen Folie ausgelegt um Staunässe zu vermeiden. Auf dem Bild bekommt Ihr einen besseren Eindruck vom Beet, vielleicht inspiriert euch das ja zu einer ganz eigenen Kreation!

Warum liegt auf Erdbeerfeldern eigentlich Stroh?

Wenn Ihr euch für Erdbeeren in eurem Beet entscheiden solltet, unterlegt diese mit Stroh! Warum? Na weil das dafür sorgt, dass die Früchte nicht direkt auf der nassen Erde liegen. So sind sie unter anderem vor Schimmel gut geschützt.

Der erste Keimling

Ich habe die Pflanzen in meinem Zimmer vorgezogen, jeden Morgen habe ich zunächst die dunkle Erde bewässert. Die erste Woche über passierte nichts, Zweifel kamen auf. Habe ich die richtige Erde benutzt? Brauchen die Samen mehr Wasser um zu keimen? Als sich dann aber schließlich die ersten Keime in TöpfenKeimlinge Ihren Weg durch das dunkle Dickicht in Richtung Sonnenschein bahnten, war ich schon ein wenig stolz. Nach und nach kamen dann immer mehr kleine Pflänzchen zum Vorschein. Bis die kleinen Pflanzen groß genug waren um sie schließlich nach draußen zu setzen, vergingen allerdings einige Wochen. Falls Ihr auf diesen Aufwand keine Lust habt, gibt es in Gärtnereien und in Baumärkten bereits vorgezogene Pflanzen zu kaufen.

Vorteile, Vielfalt und Vegetation

Die Vorteile eines eigenen Beetes liegen klar auf der Hand: keine langen Transportwege, also auch keine Emissionen, keine Plastikverpackungen und keine Pestizide! Besonders Salate werden so gut wie immer in Plastik verpackt verkauft. Das Hochbeet ergänzt unseren kleinen Garten also perfekt! Zuvor hatten wir bereits verschiedenste Sorten von Tomaten, Erdbeeren und Zucchinis sowie einen Kirsch- und Pfirsichbaum im Garten. Im Hochbeet pflanze ich vergleichsweise eher Grünzeug an. Feld-, Kopf- und Romanasalat, sowie Kohlrabi und Schnittlauch sind dort zu finden. Vor Schnecken geschützt. Außerdem habe ich noch Rucola vorgezogen, der dann bald auch in einen größeren Topf umziehen darf. Es gibt so viele verschiedene Arten von Nutzpflanzen, so viele leckere Sorten. Die Vielfalt geht ins schier unendliche! In Punkto Nachhaltigkeit sind Obst, Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten ein unglaublicher Pluspunkt. Selbst auf dem kleinsten Balkon findet sich ein Plätzchen für einige Pflanzen. Also warum nicht einfach mal ausprobieren?

KategorieFreizeitaktivitäten
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Tabea - Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen

von

Ja, Moin! Ich bin Tabea, 21 Jahre alt und habe im August 2019 meine Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen bei Nehlsen begonnen. In meiner Freizeit reise ich am liebsten durch die Weltgeschichte, laufe 2.000 Treppenstufen runter und dann wieder hoch, um einen eher medium spannenden Wasserfall inmitten eines Urwaldes zu begutachten, lerne neue Menschen und ihre Kulturen kennen oder tauche zwischen Mantarochen und Plastikflaschen hindurch. Das ist auch der Grund, warum mich Nehlsen so angesprochen hat. Wenn du das erste Mal zwischen unglaublich beeindruckenden Tieren und Plastikmüll schwimmst, merkst du erst, wie sehr dieser Planet leidet. Also warum nur in irgendeiner Firma arbeiten, wenn man auch aktiv dabei mithelfen kann, die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen?