Aus 4 mach 9…

4 Monate Personalabteilung? Für mich viel zu kurz.

Das Coronavirus hat einiges auf den Kopf gestellt: privat, wie auch beruflich.
Seit dem 01. November 2019, bin ich bereits in der Personalabteilung eingesetzt. Ich erlerne hier, wie persönliche und vertrauliche Daten erfasst und bearbeitet werden. Zudem helfe ich bei den Abrechnungen und kümmere mich um die Schätzung.

Den Arbeitsalltag neu gestalten!

Durch den Ausbruch der Pandemie wurde beschlossen, verschärfte Regeln einzuführen. Die Büros die mit zwei Arbeitnehmern belegt waren mussten sich trennen, sodass jeder nun alleine sitzt. Da dies nicht möglich ist, weil nicht genügend Büros vorhanden sind, starteten wir mit dem Home-Office. Meine Kollegen sind aktuell immer noch im Wechsel zwischen Home- Office und Anwesenheit im Büro. Wir Azubis haben unsere eigenen Büros bekommen und hatten somit immer ein sicheres Plätzchen. Die neuen Regelungen bedeuteten allerdings auch, dass der Abteilungswechsel verschoben werden musste, da der Kontakt mit neuen Kollegen eine potenzielle Gefahr darstellt.

Aus diesem Grund bin ich nun seit 9 Monaten in der Personalabteilung und durfte noch so einiges dazu lernen. Zu meinen täglichen Aufgaben wurde mir der Dienst zur Hygienebeauftragten übergeben. Ich sollte besonders auf die Abstandsregelung und die Sauberkeit in den Fluren  achtgeben. Der Anfang war für uns alle schwierig, da es eine neue Situation ist. Wir als systemrelevanter Konzern, lassen uns davon aber nicht unterkriegen.

Wie ist die schulische Lage?

Es blieb leider nicht aus, dass auch in der Schule Veränderungen eingetreten sind. Wir bekamen drei Tage vor dem ersten Teil der Abschlussprüfung Bescheid, dass diese zu dem Zeitpunkt nicht stattfinden kann. Zu dem Zeitpunkt waren wir alle sehr enttäuscht, da wir uns gut darauf vorbereitet hatten. Natürlich erkannten wir aber den Ernst der Lage. Mit dieser Entscheidung war uns dann aber auch bewusst, dass die Schulschließung als nächster Schritt folgen wird.

Wir wurden in dieser Zeit 2 Monate per E-Learning begleitet. Die Aufgabenstellungen durfte ich in meiner Abteilung zu den eigentlichen Schulzeiten bearbeiten. Wir bekamen Aufgaben mit einer Fristsetzung, die im Anschluss benotet wurden. Als Stück für Stück die Schulen wieder öffneten, haben auch wir eine Info bekommen, dass wir einmal die Woche für zwei Stunden Präsenzunterricht haben. Es war ein erster Schritt in Richtung Normalität. Aktuell gehen wir wieder einen ganzen Tag zu Schule, es ist sogar geplant nach den Ferien die Schule wieder für zwei Tage zu besuchen.

Diese Zeit hat uns gelehrt, dass man mit viel Fleiß auch schwierige Zeiten überstehen kann. 🙂

Liebe Grüße

Kimberley

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